
Ein Dokumentarfilm über das größte dezentrale Denkmal der Welt. Über 20.000„Stolpersteine" mit den Namen einst deportierter Nazi-Opfer hat der Künstler Gunter Demnig mittlerweile vor deren einstigen Wohnhäusern verlegt. Mit dieser einfachen, emotionalen Geste bringt er die Erinnerung an die ermordeten Menschen zurück in unseren Alltag — und hat damit sowohl kontroverse Debatten als auch eine immer größer werdende Bürgerbewegung ausgelöst.
Die DVD können Sie zum Preis von 25 € über unsere Geschäftsstelle beziehen.
Pressestimmen:
„Es gibt in Deutschland derzeit nicht viele Dokumentarfilme, die politisch und künstlerisch so engagiert sind.” taz
„Beeindruckend und bewegend. Sehenswert” Tip Berlin
„Unbedingt sehenswert, weil er die Hintergründe dieses Projekts aufzeigt und dazu beiträgt, die Diskussion über den Umgang mit der deutschen Geschichte und ihre Auswirkung auf die nachfolgenden Generationen wach zu halten.” Zitty
Das Konzentrationslager Auschwitz wurde für die Welt zum Symbol von Terror, Völkermord und Holocaust. Das Lager entstand in der Mitte des Jahres 1940, in einem Vorort von Oswiecim, einer polnischen Stadt, die in Auschwitz umbenannt wurde. Der Standort des Lagers – im Zentrum des von den Deutschen besetzten Europas – sowie die guten Verkehrsverbindungen bewirkte, dass die NS-Regierung das KZ im großen Stil ausbaute und dorthin Menschen aus fast ganz Europa deportieren ließ. Die allgemeine Zahl der Opfer von Auschwitz in den Jahren 1940-1945 wird auf 1,1 bis 1,5 Millionen Menschen geschätzt.
Den Dreharbeiten zu den sechs Filmen gingen drei Jahre intensive Forschungsarbeit sowie knapp 100 Interviews mit Tätern und Opfern voraus. Sie umspannt die Zeit von 1940 bis zur Befreiung 1945 und zeigt beispielhafte Schicksale von Opfern und Tätern in der Nachkriegszeit.
Die Doppel-DVD kann beim Bayerischen Seminar zu einem Preis von Euro 21 zuzüglich Porto bestellt werden.
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Diese technisch und inhaltlich perfekte Dokumentation über den Klimawandel stammt von Al Gore, der sich spaßeshalber selbst als "ehemaliger gewählter Präsident" bezeichnet. Der Vortrag, den Gore mittlerweile mehr als tausendmal vor interessiertem Publikum auf aller Welt gehalten hat, verarbeitet und demonstriert eine Fülle von Aufstellungen, Grafiken, Statistiken und Fotografien, die keinerlei Raum für Zweifel an der Wahrhaftigkeit der Erderwärmung als ultimativer Umweltkrise der Erde lässt.
Die DVD kann beim Bayerischen Seminar zu einem Preis von Euro 10 bestellt werden.
Regie: Davis Guggenheim
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch, Englisch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
Spieldauer: 93 Minuten
Weitere Features: Making Of, Kommentare, Ein Update vom ehemaligen Vizepräsidenten Al Gore
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Gemeinsam mit dem BayernForum der Friedrich-Ebert-Stiftung haben wir die "Gespräche mit Zeitzeugen" fortgesetzt und eine Doppel-DVD mit dem Auschwitz-Überlebenden Dr. h.c. Max Mannheimer produziert, die für Euro 10 (zzgl. Versandkosten) bei uns gekauft werden kann.
Sie ist besonders im Schulunterricht (Begleitmaterialien sind unentgeltlich beim Bayerischen Seminar für Politik und dem BayernForum zu beziehen) und der politischen Erwachsenenbildung hervorragend zu verwenden.
Max Mannheimer berichtet in der Mädchen-Realschule Heilig-Blut in Erding vor Schülerinnen von seinem Überleben als Häftling in Theresienstadt, Auschwitz, Warschau und Dachau. (73 Min.).
In einem kürzeren Interview (30 Min., Gesprächsführung Dr. Robert Hofmann) liest er Ausschnitte aus seinen Lebenserinnerungen ("Spätes Tagebuch", 130 S., zum Preis von Euro 7,90 beim Bayerischen Seminar für Politik erhältlich).
Eine Möglichkeit, die erlittenen Qualen zu verarbeiten, findet er in der Malerei. Bilder von ihm (unter dem Pseudonym Ben Jakov) sowie einzelne Fotos von Max Mannheimer und seiner Familie finden Sie auf der 2. DVD.
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Der Film: Tom ist 16 und steht kurz vor seinem Coming Out. In der Schule als Außenseiter schikaniert, traut er sich nur in der Anonymität der Chaträume seine Gefühle und Ängste zu äußern. Erst nach einigen aufrüttelnden Ereignissen wächst sein Selbstbewusstsein und er beginnt seine Bedürfnisse in die Tat umzusetzen.
Das Ziel: Der Kurzfilm OutNow arbeitet bewusst mit intensiven Bildern. Thematisiert werden neben den Ängsten Diskriminierter auch Hintergründe, Gruppendruck und Gewaltbereitschaft bis hin zu gesellschaftlicher Ausgrenzung aufgrund von Vorurteilen. Der Film wendet sich vor allem an junges Publikum und will zu selbständigem Nachdenken über Diskriminierung und Toleranz anregen. In Diskussionen können mit Hilfe der begleitenden Arbeitsblätter und Schülerinterviews eigene Lösungen gefunden werden. Die Sensibilität gegenüber dem Anderen soll ebenso gefördert werden wie ein respektvoller und toleranter Umgang mit Minderheiten, frei von Wertungen jeglicher Art.
Der Film zeigt, wie es für Jugendliche ist, schwul zu sein und nicht darüber reden zu können. Er zeigt auch, dass man "Schwulsein" nicht sieht, dass es unabhängig von Charakter und Hintergrund jeder sein könnte. Außerdem macht OutNow deutlich, welche Konflikte im Umgang mit dieser Lebensform für die Familie, die Freunde und das soziale Umfeld eines schwulen Menschen immer noch bestehen.
Der Film von Sven J. Matten ist als DVD und in geringer Stückzahl als Video erhältlich und kann zum Preis von Euro 10 zzgl. Versandkosten beim Bayerischen Seminar bestellt werden. Als kostenlosen PDF-Download stellen wir Ihnen hier außerdem die Arbeitsblätter zum Film zur Verfügung:
Arbeitsblätter zu OutNow (190 KB)
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Auf einem Seminar zum Anti-Rassismus-Training (A.R.T) erarbeiteten Jugendliche die Handlungsentwürfe zu einem Filmprojekt, aus denen eine Autorin das Drehbuch JUMP! schuf. Die Filmproduktionsfirma Paradigma Entertainment konzipierte daraus einen Kurz-Spielfilm.
Der Film JUMP! arbeitet bewusst mit harten Klischees, um die Thematik "Mitläufertum und sinnlose Gewalt" deutlich zu machen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Gruppendruck und Milieu, Gewaltbereitschaft und Drahtziehern. Der Film wendet sich v.a. an ein junges Publikum und will Jugendliche zu selbständigem Nachdenken über Vorurteile, Ängste und Feindbilder anregen. In Diskussionen können eigene Lösungen gefunden werden. Die Akzeptanz des "Anders-Seins" soll ebenso selbstverständlich werden, wie Zivilcourage und die gewaltfreie Verständigung mit dem "Fremden".
Zum Inhalt:
Basti springt!
zwischen Neo-Nazis und Multi-kultis,
seinem einzigen Freund ins Kreuz.
Er steht am Abgrund.
Springt Basti?
Ein Film von Sven J. Matten zum Anti-Rassismus-Projekt von A.R.T unter Leitung des Bayerischen Seminars für Politik e.V. mit Unterstützung des Pädagogischen Instituts der Landeshauptstadt München.
Die DVD kann zum Preis von Euro 10 zzgl. Versandkosten beim Bayerischen Seminar bestellt werden. Als kostenlosen PDF-Download stellen wir Ihnen hier außerdem die Arbeitsblätter zur DVD sowie die fachliche Beurteilung des Films durch die Pädagogische Hochschule Heidelberg zur Verfügung:
Arbeitsblätter zu JUMP! (290 KB)
Medienpädagogisches Gutachten zu JUMP! (71 KB)
Artikel zu JUMP! im Münchner Merkur vom 26.04.04 (307 KB)
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Ein Film von Sven J. Matten.
GAS-STATION zeigt kompromisslos und ungefärbt Ereignisse an einer Tankstelle in einer deutschen Großstadt in einem kurzen zeitlichen Ausschnitt.
An einem grauen kalten Novembersonntag versammeln sich wie gewöhnlich vier Skinheads auf dem Gelände einer schwach frequentierten Tankstelle, der GAS-STATION. Gelangweilt und voller Überdruss beginnen die jungen Leute damit, vorbeikommende Kunden der Tankstelle anzupöbeln. Ihr Interesse konzentriert sich auf Personen, die sie als deutlich "anders", als "fremd" wahrnehmen.
Der Schauplatz der Ereignisse verlagert sich in das Innere des Tankstelle. Die jungen Männer wollen sich gegenseitig beweisen, wie „cool” sie sind, sie steigern sich in Gewaltvorstellungen und im Verkaufsraum geht einiges zu Bruch. Einer der Skinheads greift die Kassiererin an, eine Studentin mit türkischem Hintergrund. Doch einer anderer aus der Gruppe scheint sie zu kennen. War da nicht einmal etwas mit so einer "Kanakenbraut" in grauer Vorzeit? Über die Diskriminierung von verschiedenen Personen, wie "Schwarzen" oder "Transen", die als Kunden zufällig in das Geschehen einbezogen werden, erreicht die Handlung ihren Höhepunkt in der brutalen und unüberschaubaren Eskalation der Ereignisse. Einer der Skinheads wird niedergeschlagen.
Wer war es? Was ist geschehen? Welche Motive gibt es? Was war oder ist zwischen einem der Skinheads und der Kassiererin?
Fragen, die der Film aufwirft und teilweise auch beantwortet. Gleichzeitig regt der Film aber auch zum Nachdenken an. Ohne die Unterschiede zwischen Tätern und Opfern zu verwischen zeigt der Film Annäherungen zwischen beiden Gruppen bis hin zu möglichen Rollenwechseln, die durch Rückblenden und Perspektivwechsel angedeutet werden.
Der Film GAS-STATION ist entstanden aus einem Anti-Rassismus- und Toleranztraining (A.R.T). Er wurde realisiert mit einer Gruppe von Jugendlichen - zu einem Großteil Schülerinnen und Schülern des städtischen Luisen-Gymnasiums München - die sich in einem Arbeitskreis zur interkulturellen Verständigung engagieren. Er wendet sich an Jugendliche und will zur Erziehung gegen Rassismus und Diskriminierung beitragen. Er ist primär für den Einsatz an Schulen und Jugendeinrichtungen geplant. Didaktisches Begleitmaterial liegt bei; ein kurzes Interview mit den Filmemachern über ihre Intentionen folgt nach dem Spielfilm.
Arbeitsblätter zu GAS-STATION (151 KB)
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