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Krieg der Sternchen* - Erfahrungen aus 150 Jahren Emanzipations- und Bürgerrechtsbewegungen

Veranstalter Veranstalter: Georg-von-Vollmar Akademie Georg-von-Vollmar Akademie
Datum Fr. 13.11.2020 ab 18:45 Uhr bis So. 15.11.2020,12:30 Uhr
Veranstaltungsart Wochenendseminar
Kursnummer 20244608
Kursgebühr 129,00 €
Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Gebühreninfo Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer.
Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden.
Kursleitung Muriel Aichberger

Das Wahlrecht für Frauen, die Straffreiheit von Homosexualität, die Einführung einer dritten Geschlechtsoption!?

Die Errungenschaften sozialer Bewegungen in Deutschland lassen sich heute so deutlich spüren und benennen wie noch nie.
Die genannten, und noch viele weitere gesetzliche Veränderungen sind der Verdienst von über 150 Jahren sozialer Bewegung, politischen Kampfes und zivilgesellschaftlichen Engagements.

Gleichzeitig begegnen uns täglich hasserfüllte Ausbrüche in den Kommentarspalten auf Social-Media-Plattformen, die uns zeigen, dass eben gesetzliche Regelungen und gesellschaftliche Akzeptanz nicht automatisch Hand in Hand gehen.

Im Seminar fragen wir uns: Was können wir aus den Erfahrungen sozialer Bewegungen lernen? Wie können wir Hass und Gewalt konstruktiv begegnen, um stetigen Fortschritt und einen positiven gesellschaftlichen Wandel für alle herbeizuführen?

Lernziele: - Wissen über verschiedene historische und zeitgenössische soziale Bewegungen in Europa und USA (z. B.: Erste deutsche Homophilenbewegung, Gay Liberation Movement, (Queer-)Feminismus, Black Power Movement, Black Lives Matter) - Überblick über die wichtigsten Kontroversen und Parallelen der Bewegungen - Kritische Reflektion und Sensibilisierung für anti-demokratische und populistische Meinungsmache in Politik und Social Media.


* Das Sternchen (*) oder Asterisk kommt aus der Programmiersprache und ist ein Platzhalter für jeden möglichen Wert einer Variablen inkl. Null. Das heißt mit ihm sind alle Möglichkeiten von Vielfalt repräsentiert. Im Zusammenhang mit Sozialforschung repräsentiert es „Normabweichung“ und soll den Fokus auf die zahlreichen, intersektional verwobenen sozialen Organisationsfaktoren lenken, die unseren Platz in der Welt, oft ohne die Möglichkeit darauf Einfluss zu nehmen, determinieren. Es wird daher auch stellvertretend für sämtliche Personen verwendet, die nicht der weißen, cis-männlichen, heterosexuellen, christlichen, bürgerlichen Norm entsprechen.




Kursort

Georg-von-Vollmar-Akademie
Am Aspensteinbichl 9-11
82431 Kochel am See