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Fake News, Verschwörungsmythen und Halbwahrheiten. Handlungsstrategien im Umgang mit rassistischer Hetze im Netz

Veranstalter Veranstalter: Bayerisches Seminar für Politik e.V. Bayerisches Seminar für Politik e.V.
Datum Mo. 05.08.2024 ab 14:45 Uhr bis Fr. 09.08.2024,13:00 Uhr
Veranstaltungsart Wochenseminar
Kursnummer 24B3203
Kursgebühr 289,00 €
Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung.
Gebühreninfo Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer.
Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden.
Kursleitung Birgit Mair
Carolin Lano

++ Dieses Seminar kann nach Antragsstellung als Bildungsurlaub anerkannt werden ++


Das so genannte Web 2.0 ermöglichte der extremen Rechten das Eindringen in die Mitte der Gesellschaft. Dieser Trend verstärkte sich seit dem ersten Corona-Lockdown im Frühjahr 2020 und setzt sich seit 2022 mit der Thematisierung der Energiekrise und des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine fort. Die Zahl rassistischer und menschenverachtender Nachrichten auf YouTube, Facebook, X (ehemals Twitter), Tiktok, Instagram, Telegram usw. ist massiv in die Höhe gegangen. Auch in Deutschland versuchen rechte AktivistInnen die Krisenstimmung zu nutzen und mit Hilfe von Verschwörungserzählungen, Halbwahrheiten, Desinformationskampagnen und so genannten „alternativen Fakten“ Ängste und Unsicherheit in der Bevölkerung zu schüren. Im ersten Teil des Seminars erhalten die Teilnehmenden Informationen über die wichtigsten rechten Internetplattformen, InfluencerInnen und StimmungsmacherInnen sowie über das rechte Netzwerk rund um die klassische Neonaziszene sowie seit 2013 die AfD. In einem zweiten Teil werden Social-Media-Aktivitäten und Desinformation am Beispiel russischer Staatspropaganda und deren Rezeption in der extremen Rechten in Deutschland dargestellt. Im dritten Teil des Seminars werden anhand von Fallbeispielen Handlungsstrategien entwickelt und Hilfsangebote gegen Hasspropaganda vorgestellt. Die Teilnehmenden erhalten auf diese Weise Informationen und Hilfestellungen an die Hand, wie man Fake News und Desinformationen erkennen und auf rechte Hetze, Gewalt o.ä. im Netz reagieren bzw. sich und andere davor schützen kann.


Kursort

Georg-von-Vollmar-Akademie
Am Aspensteinbichl 9-11
82431 Kochel am See