Denken gegen das Vergessen – Politische Bildung mit Hannah Arendt
| Veranstalter |
Georg-von-Vollmar Akademie
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| Datum | Fr. 22.05.2026 ab 18:45 Uhr bis So. 24.05.2026,16:00 Uhr |
| Veranstaltungsart | Wochenendseminar |
| Kursnummer | 26242106 |
| Kursgebühr | 139,00 €
Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung. |
| Gebühreninfo | Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer. Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden. |
| Kursleitung |
Dr. Linda Sauer
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+++ Achtung: Dieses Seminar endet am Sonntag um 16 Uhr +++
Wie können wir verhindern, dass sich Geschichte wiederholt? – Diese Frage steht im Zentrum der politischen Bildung und ist ein zentrales Anliegen der bedeutenden politischen Theoretikerin Hannah Arendt. In ihrem Werk verbindet sie politisches Denken mit der Verantwortung, die Vergangenheit bewusst zu reflektieren, um für die Gegenwart und Zukunft handlungsfähig zu bleiben. Im Seminar beschäftigen wir uns mit Arendts zentralen Konzepten: Denken als Akt politischer Resilienz; die Banalität des Bösen und das Versagen des Denkens; Freiheit, Urteilskraft und Verantwortung sowie Erinnerungskultur als demokratische Praxis. Wir analysieren ausgewählte Texte und Beispiele aus der Geschichte, insbesondere im Kontext des Nationalsozialismus, und diskutieren, wie Arendts Denken uns heute helfen kann,
wachsam zu bleiben und aktiv Demokratie zu leben. Ein zentraler Bestandteil des Seminars ist der gemeinsame Besuch des NS-Dokumentationszentrums München. In der Reflexion vor Ort verbinden wir historische Erfahrungen mit philosophischen Fragen nach Verantwortung, Urteilskraft und politischem Handeln. Das Seminar richtet sich an alle, die politisches Denken vertiefen und eine lebendige Erinnerungskultur gestalten möchten.
Kursort
Am Aspensteinbichl 9-11
82431 Kochel am See

Georg-von-Vollmar Akademie