Identität, Schuld und Nation: Strategien der Neuen Rechten im Kampf um Erinnerungskultur
| Veranstalter |
Georg-von-Vollmar Akademie
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| Datum | Fr. 04.12.2026 ab 18:45 Uhr bis So. 06.12.2026,12:30 Uhr |
| Veranstaltungsart | Wochenendseminar |
| Kursnummer | 26244906 |
| Kursgebühr | 139,00 €
Erwerbslose, SchülerInnen, Studierende, PraktikantInnen und Auszubildende erhalten eine Ermäßigung von 50% bei Vorlage einer entsprechenden Bescheinigung. |
| Gebühreninfo | Die Kursgebühr beinhaltet die Teilnahme am Seminar, Vollverpflegung und Übernachtung im Doppelzimmer. Einzelzimmer können für einen Aufpreis von 25€/ Nacht gebucht werden. |
| Kursleitung |
Niklas Fischer- Miyakis
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Rechtspopulistische und rechtsextreme Akteure versuchen zunehmend, Geschichte umzudeuten und die deutsche Erinnerungskultur an Nationalsozialismus und Shoah anzugreifen. Sinnbildlich dafür steht die von Björn Höcke 2017 geforderte „erinnerungspolitische Wende um 180 Grad“. Im Seminar wird der Frage nachgegangen, warum solche Angriffe auf Gedenken und historische Verantwortung nicht zufällig sind, sondern Teil einer gezielten politischen Strategie: Die Vergangenheit wird umgeschrieben, um Vorstellungen von einer völkischen Identität zu etablieren und ein ethnisch homogenes Staatsverständnis zu legitimieren. Gemeinsam analysieren wir solche Deutungskämpfe, ihre Ziele und Narrative – und diskutieren, wie politische Bildung demokratische Erinnerungskultur stärken und verteidigen kann.
Kursort
Am Aspensteinbichl 9-11
82431 Kochel am See

Georg-von-Vollmar Akademie